Aktuelles
29.06.2009 Und wir haben den Pokal…
Ein Platz auf dem Treppchen, war die Vorgabe mit der sich eine kleine Abordnung unseres Lauftreffs am Sonntag, den 28.06. auf den Weg nach Münster-Altheim zum
28. Spitz-Älthemer Volkslauf begaben. Doch zuerst der Reihe nach, denn am Samstagabend waren wir bereits mit
Thomas und
Achim beim dortigen Halbmarathon vertreten.
Für den in Groß-Umstadt wohnenden Thomas war dies ja fast ein Heimspiel, direkt vor seiner Haustür. Der Halbmarathon - bei äußerst schwierigen Wetterbedingungen - war wie der Lauf auf den Melibokus eine weitere Selbstbestätigung für ihn. Gerade richtig nach seinem verletztungsbedingten Ausstieg beim Mittelrhein-Marathon vor drei Wochen. Er blieb deutlich unter 1:30 h und erreichte damit den 2. Rang in seiner Altersklasse. Achim schaffte es erneut seine Bestzeit, diesmal auf der Halbmarathon-Distanz, um 10 Minuten zu verbessern. Dies läßt im Hinblick auf den Frankfurt-Marathon, für den er als Frühbucher bereits angemeldet hat, einiges erwarten.
Am Sonntagmorgen war dann wie Eingangs schon berichtet das Projekt Mannschaftswertung angesagt. Wie in der Ausschreibung gefordert waren
Marcus,
Jürgen,
Edgar,
Moritz,
Klaus,
Peter und
Eberhard für den 10-er vorangemeldet. Leider erschienen die beiden Letztgenannten nicht zum Starttermin, aber das Selbstvertrauen der anderen war unerschütterlich und wo ein Wille ist auch ein Weg. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung schafften sie es dann bei schwülwarmen Temperaturen auf den 2. Platz in der Mannschaftswertung. Der Lohn war ein Pokal für unsere Trophäenecke im Bienenstock. Außerdem erreichte Edgar den 2. Rang in seiner Alterklasse, sowie Moritz in seinem ersten offiziellen Rennen über 10 km den 3. Rang in der AK M20.
Besonders zu erwähnen ist die "liebevolle" Ausrichtung dieser wirklich traditionsreichen Veranstaltung in unserer unmittelbaren hessischen Nachbarschaft. Neben der offiziell vermessenen, schnellen Laufstrecke wird hier wirklich einiges geboten. Für alle drei Platzierten in den Altersklassen gibt es hier neben der Urkunde zusätzlich einen Sachpreis, bei humanen Startpreisen ohne zusätzliche Nachmeldegebühren. Auch die organisatorische Abwicklung ist straff und ohne lange Wartezeiten. Ebenso hervorragend wie die Verpflegung zu vernünftigen Preisen, sowie die kurzweilige Unterhaltung durch eine Musikkapelle. Wenn man dann noch die riesigen Pokale sieht die diesmal für eine Meistbeteiligung von 33 Teilnehmern vergeben wurde kann man nur hoffen, dass sich im nächsten Jahr hoffentlich noch einige unserer Lauftreffler, dem dann 29. Spitz-Älthemer Volkslauf, zuwenden werden!
28.06.2009 Jollelauf Amorbach
Am Samstag Nachmittag, bei bestem Laufwetter- naja ein wenig schwül war es schon, fand der 10. Amorbacher Jollelauf statt. Unser Veteran
Werner, der diesen Lauf zu den 2 schönsten im Bezirk zählt, verbesserte seine Zeit um über 1 min und wurde AK 2. Unser "Nachwuchsläufer"
Heinz, der diesmal aufgrund einer Wette für Boxbrunn startete, musste sich mit Wadenproblemen ins Ziel retten.
Die Amorbacher meinten es in diesem Jahr besonders gut mit der Abkühlung und so liesen sie bei ungefähr der Streckenhälfte Wasser in voller Wucht aus einem Hydranten spritzen, so dass noch in der ersten Runde sowohl die Kleidung alsauch die Schuhe vollgesogen waren und man die schweren Klötze an den Beinen zusätzlich heben musste. Das mag vielleicht für die Zuschauer (speziell bei den Damen) ein erfrischender Anblick gewesen sein, für die Aktiven war es einfach zuviel Wasser auf der Strecke. Und diese gutgemeinte Regensimulation musste dreimal durchlaufen werden.
Ansonsten war es wieder eine gelungene Veranstaltung die eine bessere Beteiligung verdient.
Aber unsere Cracks wollen ja lieber eine "schnelle" 10 km Strecke rennen als diese, von den Veranstaltern liebevoll betreute 8,4 km lange, abwechslungsreiche und nicht ganz leicht zu laufende, dafür von den zahlreichen Zuschauern angenommene, Achterbahnstrecke zu absolvieren.
25.06.2009 "Cup da Franco" Darmstadt
Heute in aller Frühe erreichte uns der nachstehende Originalbericht von
Hilmar:
Der Darmstädter Stadtlauf ist mit über 30 Auflagen ein Dauerbrenner der deutschen Stadtlauf-Szene. "Mutter aller Stadtläufe" betitelte das auflagenstärkste deutsche Laufmagazin "Runner's World" vor wenigen Jahren eine Story über den "Pizzalauf", wie der Darmstädter Stadtlauf in Anlehnung an den ursprünglichen Namensgeber "Cup da Franco" in der Laufszene immer wieder liebevoll genannt wird.
Nachdem ich ja seit über 20 Jahren in Mühltal-Traisa (5 km bis DA) arbeite, war 2002 die Teilnahme am Cup da Franco mit einer der ersten sportlichen Höhepunkte in meinem Läuferleben. So ist es auch selbstverständlich, dass ich ich dieses Jahr zum achten Mal diese sportliche Event im Herzen von Darmstadt genoss.
Mit dem Start am Ludwigsplatz läuft man die Wilhelminepassage (leichte Steigung), umläuft das Luisencenter mitten durch das Carree zu einer kleinen Passage, überwindet an der Plazza 12 Stufen und geht dann in die zweite Runde. Die Strecke besteht aus 3 ¼ Runden bis man nach ca. 5 km (so genau nehmen es die Hessen nicht) am Luisencenter ins Ziel einläuft.
Im Vergleich zum Aschaffenburger Stadtlauf haben die Darmstädter immer super Wetter. Die Unterstützung sowie die Nähe der Zuschauern und Fans begleitet von 2 Musikkapellen ist einfach toll.
Mit meinem Laufergebnis 22 Min 8 Sek. (nach einem langen Arbeitstag) war ich heute zufrieden. Es hat wieder Spaß gemacht und vielleicht gelingt es uns ja mal, dass wir nächstes Jahr vom LT Mömlingen am 33. Darmstädter Stadtlauf 2010 teilnehmen .
24.06.2009 Honischlauf Niedernberg
Wie im Vorjahr herrschten am Samstag, den 20.06. beim Niedernberger
Honiglauf auch dieses Jahr optimale Laufbedingungen. Durch die bekannt schnelle Strecke, waren die idealen Voraussetzungen für neue Bestzeiten geradezu geschaffen. Dies nutzen ein Großteil unserer Lauftreffler um die über lange Monate erarbeitete Form in Zahlen umzusetzen.
Bevor jedoch der Start zum Hauptlauf über 10 km erfolgte waren die Jüngsten dran. Mit Feuereifer waren Sophie, Tino und Nils bei der Sache.
Kaum waren die beiden Kinderläufe beendet, erfolgte auch schon der Start zum Jedermannlauf über 5,2 km. Hier hatte sich
Werner bereit erklärt für
Sabine den Hasen zu machen. Dies gelang ihm auch vorzüglich, denn beide erreichten in ihren Altersklassen den Sieg. Einzig der Zieleinlauf lässt sich noch etwas verbessern, denn normalerweise lassen die Hasen dem Gezogenen den Vortritt. Ob es vielleicht daran lag, dass Sabine ihrem Pacemaker Werner kein Hasenfutter spendierte ist dem Autor dieser Zeilen nicht bekannt. *1)
Ihr Debüt auf der Laufstrecke gab
Karin, die Übungsleiterin unserer Leichtathletik-Kindergruppe. Nachdem sie erst vor kurzem mit dem Laufen begonnen hatte schaffte sie es mit einem respektablen Ergebnis noch knapp zwei Minuten vor
Siggi die Ziellinie zu überqueren.
Als Gastläufer für den TV Mömlingen waren sowohl Michael der Ehemann von Sabine, als auch Siggis Freundin Simone im Jedermannlauf vertreten.
Dann war es endlich so weit. Pünktlich um 18 Uhr erfolgte der Startschuß zum 10-km Hauptlauf über vier Runden. Mario und Edgar hatten sich im Starterfeld vorne aufgestellt und reihten sich gleich in die Spitze mit ein. Die erste Runde blieben sie noch zusammen, dann musste es Edgar jedoch abreißen lassen.
Mario pulverisierte seine Bestzeit aus dem Vorjahr um fast eine Minute und schaffte mit den erreichten 35:51 min den 6. Gesamtplatz. Auch
Edgar konnte seine Bestzeit um 12 sec auf nun 36:35 min toppen.
Mit 40:03 min und damit nur denkbar knapp an der "Joggerschwelle" scheiterte Fabian. Aber bei ihm ist es sicher nur eine Frage der Zeit wann die sub 40 endgültig fällt. Eigentlich hatte
Walter dies für den Honischlauf auch fest eingeplant, allerdings musste er leider verletzungsbedingt das Rennen vorzeitig beenden.
Auch
Heinz war bis zur dritten Runde auf Kurs unter 40 min. Allerdings begannen dann seine Beine zu verkrampfen, so dass er das Tempo reduzieren musste. Mit dem Ergebnis der ersten drei Läufer erreichten wir mit der Mannschaft Mömlingen I den hervorragenden 3. Platz in der Mannschaftswertung.
Die nächsten drei unserer Truppe glänzten im Zieleinlauf mit neuen Bestzeiten. Bei
Stefan,
Achim und
Frank wird es Zeit für unseren
Webmaster in der Hall of Fame die 10-km Zeiten zu aktualisieren. Außerdem kamen sie als zweite Mannschaft des TV Mömlingen bei der Verlosung in den Genuß Gast im Seehotel zu sein. Frank meinte daraufhin sarkastisch:
Die Honischer haben bestimmt aus Mömlingen 1, 'ne Mömlingen 2 gemacht, weil die Einser ihr Gewicht halten wollen ;-). Er versprach aber ganz fest dem Mario noch ein 400g T-Bone Steak aus dem Seehotel mitzubringen.......weil er glaubt, dass der das gut vertragen kann!!!
Hilmar brachte ein seltenes Kunststück fertig. Hatte er sich doch im Vorfeld vorgenommen die Bestzeit von
Klaus - die dieser erst vor kurzem in Kahl aufgestellt hatte - zu toppen. Mit den erreichten 45:18 min landete er auf die Sekunde eine Punktlandung. Jetzt ist wohl wieder Klaus am Zuge, der diesmal uneigennützig den Hasen für
Moni machte. Im Gegenteil zu Werner lies er allerdings der Dame im Zieleinlauf - so wie es sich gehörte - galant den Vortritt. Zum Lohn erhielt er von Moni, die nur knapp an ihrer Bestzeit vorbei schrammte ein ordentliches Hasenfutter.
Am Ende des Feldes kamen dann noch
Horst, der dieses Mal für die Feuerwehr Niedernberg startete und
Siggi ins Ziel. Siggi lief beide Strecken, da er sich im Moment im Training für den Churfrankentriathlon befindet.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer zu ihren hervorragenden Platzierungen und den erzielten persönlichen Bestzeiten! Unsere Ergebnisse sind wie immer bereits
online und auf
unserer Bildergalerie sowie bei
Karlheinz und auf der Homepage des
Veranstalters gibt es jede Menge Bilder zu besichtigen.
*1) Anmerkung des Betroffenen: "Sabine war einfach platt und wollte nicht vorne laufen und ich wollte diesmal nicht vor dem Ziel stehen bleiben - und es gab flüssiges Hasenfutter!"
PS. und die Bestzeiten sind ergänzt, obwohl ich (außer von Edgar) von den jeweiligen Athleten keinerlei Info erhalten habe.(webmaster)
18.06.2009 Melibokuslauf
Nach seinem Einsatz als Zeitnehmer beim "Tempolauf ohne Uhr" feierte
Thomas am 14.06. einen hart erkämpften Erfolg mit seinem 2. Platz in der AK M40 beim
Melibokuslauf. Zurecht wird der Lauf vom Veranstalter als Berglauf gewertet, denn vom Start auf 200 m ü.M. geht es auf 13,5 km in Serpentinen hoch auf 516 m - insgesamt sind 450 Höhenmeter auf der 20 km Strecke zu überwinden. Falls man dachte es wird bei den bergab Stellen angenehmer, wurde man enttäuscht. Die Gefällstrecken gehen nämlich extrem auf die Gelenke und auf die Knie.
Der Start erfolgt gemeinsam mit der 10 km Gruppe, die bis km 6 auch die gleiche Strecke teilt. Hier trennen sich dann die Wege - bis sie kurz vor km 9 bis km 11 noch mal zusammentreffen.
Die Organisation war perfekt, kurze Wege von Anmeldung zu Start und Ziel, familiäres Ambiente - rundum eine gelungene Veranstaltung. Thomas kann den Lauf nur weiter empfehlen und wird im nächstes Jahr wieder teilnehmen.
16.06.2009 Tempolauf ohne Uhr und unseren Kauz
Wie bereits vor kurzem hier angekündigt veranstalteten wir am Samstag, den 13.06. unseren "Tempolauf ohne Uhr". Zuvor nutzen wir jedoch die Gelegenheit und das schöne Sommerwetter für ein Gruppenfoto in unserem neuen "Lauf-Outfit".
Nachdem schließlich alle ihre gewünschte Zielzeit registriert hatten liefen wir uns zusammen auf der Aschenbahn im Stadion etwas ein. Dabei musste
Walter seine Teilnahme gleich wieder revidieren, da ihn seine Oberschenkel-Probleme doch zu stark behinderte und er kein Risiko eingehen wollte.
Die restlichen 19 Teilnehmer versammelten sich anschließend an der Startlinie. Nach einer kurzen Einweisung und Erklärung zum Ablauf, gaben die beiden Zeitnehmer
Helmut und
Thomas, der sich für den
Melibokuslauf am nächsten Tag entschieden hatte, das Startkommando. Dabei zuckte aus der Macht der Gewohnheit, so manche Hand zum linken Handgelenk um die Uhr zu starten. Allerdings war da diesmal nichts, was man starten konnte.
Die Fans und Zuschauer an der Strecke sahen den Pulk in einer dichten Staubwolke verschwinden. Bis zur Buchbergbrücke zog sich das Feld jedoch schon etwas auseinander. Das Stück bis zum Kilometer 2 war, trotz der Schotterpiste, im Schatten des Waldes noch verhältnismäßig gut zu laufen. Ab dem asphaltierten Stück an der Fischerhütte war es aber vorbei. Hier war man gnadenlos der Sonne und dem Gegenwind ausgesetzt. Außerdem waren auf diesem Teilstück an der Bayerischen-Hessischen Landesgrenze zwei Traktoren bei der Heuernte im Einsatz. Einem davon wurde
Mario fast zum Opfer, anscheinend hatte ihn der Fahrer übersehen, als er auf den Weg fuhr.
Über die Hainstädter Brücke ging es die einzige nennenswerte Steigung hinauf. Hier musste man nach wenigen hundert Metern links auf dem Fahrradweg abbiegen.
Stefan W lief hier zuerst geradeaus weiter Richtung Sportplatz, bis er von
Peter zurück gepfiffen wurde. Dieses Missgeschick beeinflusste im nachhinein gesehen sicherlich die ersten Potestplätze.
Auf der anschließend folgenden langen Gerade zwischen Hainstadt und Rosenbach konnte man sich eigentlich nicht mehr verlaufen.
Edgar M war als erster am Wendepunkt unterhalb der Breuburg, ca. 100 Meter vor
Mario, der von
Jupp auf dem Fahrrad begleitet wurde. Als nächstes kamen mit einigem Abstand
Stefan Ö und
Moritz, gefolgt von
Michael. Dahinter dann
Stefan W wenige Meter vor dem Rekonvaleszensen
Peter den er zwischenzeitlich wieder überholt hatte. Dann kam
Achim, gefolgt von
Kathrin der ersten Frau.
Gerold der seine Zielzeit kurzfristig noch mal nach unten korrigiert hatte lief ein beherztes Rennen vor
Hilmar und unserem Gastläufer Lothar. Ganz alleine war
Sabine auf Bestzeitkurs unterwegs während sich mit großem Abstand folgend,
Klaus blendend mit
Moni unterhielt der die Luft zum reden fehlte. Anschließend folgten
Henning und mit einigem Abstand
Wolfgang, bevor unser ältestes Laufmitglied
Alfred und
Edgar G zusammen das Schlusslicht bildeten.
Als
Edgar M, kurz nach der Mümlingüberquerung in Hainstadt auf den Radweg einbog bekam er einen Adrenalinstoß, da er plötzlich wenige Meter vor sich einen riesigen Traktor mit Mähwerk und Überbreite vor sich hatte. Da half nur ein kurzfristiges ausweichen in den angrenzenden Acker.
Dadurch war der Traktorfahrer gewarnt, denn er betätigte ab da, bis zum erreichen der Kurve die Hupe, um eventuell nachfolgende Läufer auf sich aufmerksam zu machen.
Bis zum Zieleinlauf gab es dann keine wesentlichen Verschiebungen mehr in der Reihenfolge der Teilnehmer. Im Ziel wurden die einzelnen Läufer von den bereits angekommenen mit der La-Ola-Welle empfangen.
Nach dem Duschen überbrückten die Lauftreffler bei leckerem Kaffee und Kuchen sowie Weißwürsten und Laugenstangen die Zeit bis zur Siegerehrung. An dieser Stelle herzlichen Dank für die gespendeten Kuchen! Die Spannung war natürlich groß wer am nächsten an seiner angegebenen Zielzeit war und damit den Sieg errungen hatte.
Auf Platz 3 lag
Stefan der mit 33 sec Differenz seine Vorgabe von 43:40 min überboten hatte. Wenn er sich nicht verlaufen hätte, wäre er sicher weiter nach vorne gekommen. Denn sein Namensvetter
Stefan Ö war mit 43:12 min gerade einmal 27 sec langsamer als seine angegebene Zeit.

Als Sieger stand letzten Endes unser heutiger Gastläufer Lothar fest. Er gab vor dem Rennen 48:00 min an und lief genau 48:19 min. Eine Differenz von 19 sec reichten in diesem Jahr zum Sieg. Die 19 Euro-Siegprämie, bestehend aus der Startgebühr wurde von dem Sieger natürlich sofort in ein Freigetränk für jeden Teilnehmer umgewandelt und Lothar versprach in Zukunft öfter bei uns aufzutauchen.
Im
Downloadbereich findet man die Ergebnisliste als ExcelTabelle mit den geschätzten und gelaufenen Zeiten, sowie der jeweiligen Differenz und der daraus resultierenden Platzierung. Spaß gemacht hat es allen, auch
Werner, der in seinem momentanen Schlankheitsfieber lieber alleine zwei Stunden durch den Wald trabte...
08.06.2009 - Kahler Wald verseucht
Mit 4 Athleten nahmen wir am 35. Volkslauf in Kahl teil.
Klaus setzte seine Duftmarke in den Kahler Wald und pulverisierte seine 10 km Bestzeit, indem er sich um über 2 1/2 Minuten verbesserte. Dies soll auch vorerst eine "Bestzeit auf Lebenszeit" sein und werden, da er ob des fortgeschrittenen Alters diese Leistung vermutlich nicht mehr so bald abzurufen vermag. (Trotzdem sollten sich die paar Läufer, welche noch vor ihm stehen warm anziehen und sich nicht in Sicherheit wiegen!)
Er persönlich möchte aber auch vermerkt wissen, dass er seine Zeit auch unserem Frauenteam zu verdanken hat.
Die drei anderen versuchten sich auf dem langen Kanten und rannten den Halbmarathon.
Sabine verbesserte bei idealen äußeren Bedingungen ihre Bestzeit und erreichte in Ihrer Klasse unangefochtenen den 1. Platz in 1:48:58 Stunden.
In ihrem Windschatten lief unser Gastläufer Franz Busch zeitgleich den 2.Platz in seiner AK ein.
Das alles verdanken sie dem 4. im Bunde,
Michael, der die gesamte Abordnung sicher und souverän an den Start brachte. Ganz nebenbei verbesserte er seine Bestzeit ebenfalls um über 3 Minuten. Das kommt nach Aussage, nicht nur vom fleißigen trainieren, sondern auch davon, weil er Sabine bei der Hausarbeit kräftig mithilft.
07.06.2009 Mömlinger Podestplätze bei den Bayerischen Seniorenmeisterschaften
Gleich zwei unserer Läufer schafften es am Samstag, den 06.06.2009 bei den Bayerischen Seniorenmeisterschaften über 5000 m in Elsenfeld aufs Treppchen.
Eberhard verausgabte sich nach eigenen Aussagen bis zum Anschlag und lief für seinen momentanen Trainingszustand eine hervorragende Zeit. Damit erreichte er den 3. Platz in seiner Altersklasse und kam nach dem Sieg 2006, bei der gleichen Veranstaltung in Hösbach, erneut aufs Podest.
Unser
Abteilungsleiter hatte im Vorfeld laut seinem
weblog gar nicht mit einem Podestplatz gerechnet. Außerdem hatte er ganz rechts aussen den schlechtesten Startplatz im Feld der Altersklassen M30 - M45 zugeteilt bekommen. Aber das lies ihn nicht verzagen. Er ging das schnelle Anfangstempo nicht mit und fand sich nach wenigen Metern auf dem drittletzten Platz wieder. Vielleicht war dies sein einziger Fehler, denn der Bayerische Meister in seiner Altersklasse lief nach schnellem Start eigentlich konstant vor ihm.
Aber der Abstand war einfach zu groß um die Lücke zu schließen. So war es ein einsames Rennen und am Ende fehlten lediglich 17 Sekunden auf den 1. Platz. Dies hätte zwar die Einstellung seiner persönlichen Bestzeit aus dem Jahr 2007 bedeutet, aber bei anderem Rennverlauf sicher im Bereich des Möglichen gelegen. Trotzdem ist er mit dem Erreichten hochzufrieden, zumal er mit dem Bayerischen "Vizemeistertitel" die Platzierung von 2006 wiederholen konnte.
Herzlichen Glückwunsch den beiden zu dieser Superleistung!
04.06.2009 Rund um die Momarter Eiche
Wie immer am Pfingstsonntag, diesmal am 31. Mai 2009, richtete die TSG Momart ihren mittlerweile 19. Momarter Volkslauf aus. Knapp 100 Teilnehmer fanden sich diesmal ein um die traditionelle 10 km lange Strecke "Rund um die Momarter Eiche" in Angriff zu nehmen.
Darunter auch zwei Läufer vom TV Mömlingen.
Heinz setzte dabei eine Woche nach dem Römerlauf gleich eine Ausrufzeichen. Er verbesserte sich mit 41:23 min auf der deutlich schwereren Strecke um fast 2 Minuten gegenüber Obernburg. Damit zeigt er, dass er sich trainingstechnisch auf dem richtigen Weg befindet und wir dürfen schon gespannt auf sein Ergebnis beim kommenden
Honiglauf in Niedernberg sein.
Unser zweiter Teilnehmer
Axel, den viele hier eigentlich gar nicht kennen, da er sich relativ selten in unserem Lauftreff blicken lässt, lief wie immer unter seinem Heimatverein TSG Momart. Das ist für ihn als gebürtiger Momarter ebenso Pflicht wie seine jährliche Teilnahme an diesem Event. Mit 55:40 min absolvierte er die Strecke gewohnt souverän. Die Ergebnisse der beiden sind bereits in der
Nachschau abrufbar.
28.05.2009 Tempolauf ohne Uhr
Der Römerlauf in Obernburg hat gezeigt wie gut wir alle im Moment in Form sind.
Um diese Tatsache auszunutzen und als zusätzlichen Trainingeffekt vor dem
Honischlauf wollen wir als nächstes "Lauf-Highlight" am Samstag, den 13.06.2009 den "Tempolauf ohne Uhr" veranstalten. Diesen Lauf hatten wir am 29.07.2006 schon einmal mit dem Lauftreff durchgeführt und es war für alle Beteiligten eine Riesengaudi. Der damalige Sieger war
Henning der mit einer Differenz von 10,4 Sekunden zu seiner angegebenen Zielzeit, vor
Uwe der nur 0,7 Sekunden dahinter lag und
Hilmar auf Platz 3 mit lediglich 5,3 Sekunden Rückstand auf den Sieger.
Die Regeln dafür sind eigentlich ganz einfach. Vor dem Lauf gibt jeder der Teilnehmer, seinem Leistungsvermögen entsprechend, eine Zielzeit für die 10 Kilometer-Strecke ab. Aus taktischen Gründen sollte man diese aber geheim halten. Der Start ist dann pünktlich um 15 Uhr gemeinsam in der Gruppe vor dem Bienenstock, auf dem Radweg Richtung Neustadt. Die Strecke ist durchgängig flach und jeder halbe Kilometer markiert. Der Clou dabei ist, dass wir alle OHNE Uhr laufen. Am Wendepunkt bei Kilometer 5, kurz bevor es zur Breuburg hoch geht laufen wir wieder zurück zum Stadion. Dort angekommen werden die Zeiten von einem neutralen Schiedsrichter genommen und vorerst geheim gehalten. Wenn alle im Ziel angekommen sind, werden die Ergebnisse ausgewertet und derjenige der am nächsten an seiner Zielzeit ist hat gewonnen. Es kommt also nicht auf Schnelligkeit, sondern einfach auf das Tempogefühl an. Natürlich kann es durchaus passieren, dass dabei neue Bestzeiten bei dem ein oder anderen herauskommen wenn der Stress durch den ständigen Blick auf die Uhr entfällt.
Um die Sache etwas schmackhafter zu machen zahlt jeder der Teilnehmer 1 Euro Startgebühr. Bei der anschließenden Siegerehrung, erhält derjenige mit der geringsten Zeitabweichung diesen Betrag. Natürlich wird er dann gleich dazu verdonnert jedem der Teilnehmer einen auszugeben.
Gastläufer sind gerne willkommen!
27.05.2009 Infos zum Churfranken-Triathlon
Paul, der Veranstalter des
Churfranken-Triathlon kommt am Mittwoch, den 27.05. um 19 Uhr zu uns in den Lauftreff. Nach unserem gemeinsamen Lauf, will er uns nach dem Duschen, beim anschließenden gemütlichen Teil im Bienenstock ab ca. 20:30 Uhr einige Infos zu der Veranstaltung sowie unsere Helfer-Aufgaben erläutern.
Es wäre schön wenn alle, die sich als Helfer bereit erklärt haben, an diesem Abend erscheinen könnten.
26.05.2009 Römerlauf mit Mömlinger Rekordbeteiligung!
Mit sage und schreibe 32 Teilnehmern im Alter von 11 bis 70 Jahren waren wir am Sonntag, den 24.05. beim
4. Römerlauf präsent! Davon liefen alleine 25 im Hauptlauf über 10 Kilometer die vier Runden durch die ehemalige Kreisstadt. Doch zuvor ertönte mit lautem Donnerhall, pünktlich um 9:30 Uhr mit dem Schülerlauf über 2,5 Kilometer der erste Startschuss.
Nach intensiver Vorbereitung und gecoacht von ihrem Vater und unserem Kassier
Wolfgang, begab sich unser Nesthäkchen Theresa mit ihrer Freundin Anna-Kathrina zu ihrem Debüt auf die Strecke. Dabei erzielten die beiden, in Anbetracht der sommerlichen Temperaturen, ein respektables Ergebnis.
Kurz darauf versammelte sich schon das Teilnehmerfeld des Hauptlaufes an der Startlinie. In den vordersten Reihen unsere Cracks Mario, Edgar, Stefan und Walter. Allerdings war allen im voraus klar, dass bei solchen Temperaturen und angesichts des nicht gerade schnellen Kurses nicht mit neuen Bestzeiten zu rechnen war.
Mario hängte sich gleich an die Fersen von
Robert, den er kurz vor dem Zieleinlauf passieren konnte. Der Lohn war Gesamtplatz 6 und Rang 2 in der Altersklasse.
Edgar, der den ersten Kilometer noch mit der Spitze mitlief, zollte bereits mit dem zweiten Kilometer Tribut für sein schnelles Anfangstempo. Anschließend ging es für ihn nur noch um die AK-Platzierung. Aber sein Kontrahent war heute 4 Jahre jünger und auf der letzten Runde deutlich stärker als er.
Stefan verpasste zwar knapp die 40-er Schallmauer, war aber dennoch hoch zufrieden mit dem 3. Rang in der Altersklasse. Für
Walter war nach seinem gelungenen Marathonauftritt in Mainz eine Bestzeit geradezu vorprogrammiert. Die Frage war nur, ob er bei den erschwerten Bedingungen unter 40 Minuten bleiben konnte. An diesem Tage sollte es jedoch noch nicht sein und so macht er es weiterhin spannend.
Der nächste im Zieleinlauf war
Heinz, der es als alter Hase mit Routine sogar noch mit dem 3. Altersklassenplatz auf das Treppchen schaffte.
Danach ging es Schlag auf Schlag, denn nur 13 Sekunden später überquerte
Marcus hochzufrieden die Ziellinie. Ihm folgte
Andreas, der für Elektro Reis gemeldet hatte. Knapp dahinter gab
Achim - natürlich mit Bestzeit - sein Debüt über die 10 km-Distanz. Hinter ihm kam wieder ein Fremdgänger.
Stefan absolvierte für die Reservistenkameraden Obernburg mit 44:47 min das Rennen. Sein Namensvetter
Gerold stürmte mangels der Unfähigkeit unseres Ausrüsters noch in unseren blauen Vereinsfarben ins Ziel.
Eberhard lies es dagegen ruhiger angehen und nutze die Gelegenheit lediglich für einen flotteren Trainingslauf, wobei er für seinen alten Laufkollegen
Erwin die Pace machte.
Horst und
Wolfgang trennten wiederum nur 7 Sekunden und 4 Platzierungen voneinander.
Dann kam unsere erste Frau
Christiane endlich zu ihrem großen Auftritt. Schon lange hatte sie es sich sehnlichst gewünscht auch einmal hier auf diesen Seiten erwähnt zu werden. Aber wie jeder weiß, muss Mann/Frau allerdings schon etwas dafür leisten und es reicht nicht wöchentlich gemeinsam mit uns über den Buchberg zu joggen. Also zersägte sie beim Römerlauf ihren Trainingspartner
Klaus nach Strich und Faden und nahm ihm fast fünf Minuten ab. Dazwischen schafften es sogar noch
Peter,
Werner mit AK-Platz 3,
Monika mit AK-Platz 2 und
Christine über die Ziellinie! Lediglich unser Ex-Kassier
Rainer,
Alfred der in seiner Altersklasse M70 souverän den 2. Platz belegte,
Siggi und Bruder
Walter erbarmten sich und verhalfen Klaus dann doch noch zu einem kleinen Erfolgserlebnis in dem sie ihn vorher die Ziellinie passieren ließen. Ob es an der blauer Hose lag, die Klaus trug sei dahingestellt. Auch die Gerüchte, dass er mit seinem "Weiß-Blauen-Outfit" beim Römerlauf aus lauter Frust über den Vizemeistertitel seiner Bayern mit fliegenden Fahnen ins „1860-iger“ Lager überläuft sind bisher unbestätigt...
Nachdem sich
Walter über die 10 Kilometer warmgelaufen hatte versuchte er im anschließenden 5 Kilometerlauf seinen Vorjahrestitel zu verteidigen. Allerdings wurde er im Zielsprint dann eindeutig von einem jungen Nachwuchsläufer deklassiert. Am Ende reichte es mit dem 3. Gesamtplatz und dem Altersklassensieg aber dennoch für das Podest.
Moritz, hatte sich nach seiner grandiosen Zeit vom Hypolauf deutlich mehr ausgerechnet. Allerdings stand er beim Start zu weit hinten und steckte dadurch anfangs im Läuferstau fest, was ihn wertvolle Zeit kostete. Dennoch konnte er mit einem fulminanten Zielsprint auf den letzten Metern das Duell um den 3. Rang in der männlichen Hauptklasse gewinnen und erreichte mit dem 9. Gesamtplatz eine TOP 10 Platzierung. Einen weiteren Altersklassensieg konnte auch
Sabine verzeichnen.
Auch die Tochter unseres Gemeinderates Hilmar Rothermich, Regina, lief mit ihrer Freundin Lisa Ludwig die 5 km Strecke und erreichte exakt die gleiche Zeit wie ihm letzten Jahr.
Nicht zu vergessen sind natürlich auch die zuverlässigen Radbegleiter
Peter,
Jupp und
Henning die gemeinsam mit
Matthias, einem der zahlreichen
Sponsoren sowohl die Führenden, als auch die rote Laterne der einzelnen Läufe sicher durch das Teilnehmerfeld lotsten. Insgesamt gesehen war es eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der Werner, wie im Vorjahr als Römer verkleidet sicher wieder die meiste Aufmerksamkeit erregte. Lediglich bezüglich des Wetters sollte im nächsten Jahr vielleicht eine bessere Abstimmung zwischen dem Römerlauf und dem HVB-CityLauf erfolgen. Die Aschaffenburger wären bestimmt für ein paar Sonnenstrahlen dankbar, während sich die Obernburger über die ein oder andere Wolke sicher nicht den Kopf zerbrechen müssten.
Die komplette Ergebnisliste unserer Teilnehmer befindet sich bereits in der
Nachschau. Auf den Seiten des Veranstalters findet man eine umfangreiche
Bilderserie, und auch beim Internetauftritt der
örtlichen Presse sind jede Menge Bilder zu sehen
22.05.2009 Jürgen erklimmt ungeahnte Höhen
Der Name Kandel steht in Läuferkreisen nicht nur für die flache schnelle Strecken auf der alljährlich in der zweiten Märzwoche im Bienwald der Halbe und der Marathon ausgetragen wird. Nein, es gibt auch noch einen Kandel-Berglauf bei Waldkirch im Schwarzwald. Die diesjährige und damit bereits 28. Auflage, war die zweite von acht Wertungsläufen zum Schwarzwald-Berglauf-Pokal. Und mitten unter den 350 Teilnehmern war mit
Jürgen einer unserer Lauftreffler des TV Mömlingen. Hier sein Originalbericht:
Was ich schon länger geplant hatte, wurde am 16.05.09 mit dem Kandel-Berglauf realisiert. Dieser ist dieses Jahr die zweite Veranstaltung des Schwarzwald-Berglauf-Pokals. Die 28. Austragung der Traditionsveranstaltung führte wieder vom Marktplatzbrunnen in Waldkirch auf den Kandel-Pass. Es ist ein nahezu ausschließlich ansteigender Kurs auf geteerter Strecke über 12,2 km, bei der 940 Höhenmeter bewältigt werden. Den bestehenden Streckenrekord von 1986 hält immer noch Wolfgang Münzel. Der einigen von uns bekannte aktuelle Berglaufwart benötigte damals 48:39 min.
Nun war auch ich Teilnehmer der 28. Austragung bei 22°C am Start und sonnigem Wetter. Am Start ging es sehr entspannt zu. Kein Gedränge und Geschiebe, bis zur zweiten Startreihe hätte wahrscheinlich neben jedem Läufer/in noch ein weiterer stehen können. Nachdem der Sprecher vorschlug den Start um 5 Minuten aus mir unbekannten Gründen zu verschieben, ging es um 15:05 Uhr los. Den ersten Kilometer noch durch den Ort und dann auf einer bewaldeten Passstraße mit einer Durchschnittssteigung von 7,7 Prozent ins Ziel.
Da ich keine Erfahrung in diesem Metier besitze, ging ich zunächst sehr defensiv an. Der erste Kilometer wurde in 5:15 bewältigt. Später pendelte sich der Schnitt bei etwa 6:10 ein. Dies stellte sich als guter Rhythmus heraus, ich konnte während des gesamten Laufs viele Teilnehmer einsammeln und hatte die Kraft, den Schnitt fast bis zum Schluss zu halten. Nun 1:14:51 Stand im Ziel fest. Dies bedeutete Platz 133 in der Gesamtwertung von 334 gewerteten Läufern/innen. Gesamtsieger wurde Markus Jenne in 51:16, bei den Frauen Lea Bäuscher in 1:04:12.
Vom 1243 m hohen Kandel hat man bei schönem Wetter einen guten Rundumblick in den Schwarzwald und die Vogesen.Es war ein schöne Laufveranstaltung für mich und eine Erfahrung im Berglaufbereich, die ich sicher nicht das letzte mal gemacht habe.
19.05.2009 Die Bestzeiten purzelten beim HVB-Citylauf
Über 5000 Teilnehmer hatten sich zum
14. Aschaffenburger HVB Citylauf am 15.05. angemeldet, aber (fast) wie immer machte der Wettergott einem neuen Teilnehmerrekord einen Strich durch die Rechnung. Dabei wäre es dem Direktor der Aschaffenburger HypoVereinsbank und Lauf-Veranstalter Günter Guderley wirklich zu gönnen. Setzt er sich doch das ganze Jahr über für die Läufer/innen ein und führt so nebenbei seit über 8 Jahren akribisch die aktuelle
Leistungsbilanz des Bayerischen Untermains.
Die Schülerläufe gingen noch trocken über die Bühne, aber kurz nach dem Start des D-Laufes öffnete der Himmel seine Schleusen. Als erste ging
Sabine im anschließenden C-Lauf ins Rennen. Leider war sie unsere einzige weibliche Teilnehmerin.
Kathrin, die in der Berichterstattung der Lokal-Zeitung im Vorfeld als Favoritin für einen Podestplatz gehandelt wurde, kuriert immer noch ihre langwierige Knieverletzung aus. Aber Sabine machte ihre Sache gut, obwohl sie anfangs im Stau stecken blieb, gelang es ihr mit 38:55 Minuten die Zeit vom Vorjahr um genau 1:39 Minuten zu verbessern. Nach ihrem Lauf wartete sie an der Strecke - nass bis auf die Haut - auf Sohnemann
Moritz und Gatte
Michael die im B-Lauf unterwegs waren.
Die beiden wollten sie natürlich nicht zu lange warten lassen und gaben gleich zu Beginn mächtig Gas. Michael machte eine Punktlandung und knackte mit 32:56 min die 33 Minuten-Grenze. Damit darf er im nächsten Jahr im A-Lauf starten.
Moritz, der erst seit kurzem regelmäßig läuft, lies es gleich richtig krachen und bretterte eine 30:42 auf die Piste. Dabei lies er sein läuferisches Talent aufblitzen und verbesserte seine Vorjahreszeit fast um vier Minuten! Wenn er dabei bleibt werden wir an dem Jungen sicher noch viel Freude haben.
Gerade einmal 15 sec vor ihm in der Ergebnisliste finden wir
Lukas. Auch er konnte seine alte Bestzeit aus dem Jahre 2006 um 49 Sekunden auf 30:27 min verbessern. Jungs, damit bleibt man locker unter 40 min über 10 km! Wir freuen uns schon alle auf den Römerlauf am Sonntag.
Walter lies seinem ewigen Widersacher
Herbert B. mit 31:41 min diesmal noch eine Sekunde Vorsprung. Eigentlich hätte er ja im A-Lauf starten müssen, aber dass er mehr kann wissen wir alle und vielleicht wollte er ja Herbert im Hinblick auf den Römerlauf nur taktisch verunsichern.
Das auch die Trauben beim Laufen hoch hängen, erfuhr
Stefan, der es aus beruflichen Gründen zuletzt einfach nicht schaffte regelmäßig zu trainieren. Ohne Fleiß, kein Preis, dabei hatte er vor dem Start noch mit einer sub 33 spekuliert. In der Endabrechnung fehlten dann gerade einmal 38 Sekunden für ihn. Das bedeutete trotz erheblichem Trainingsrückstand, lediglich 25 Sekunden über seiner Bestzeit aus dem Vorjahr.
Auch
Horst schaffte es fast seine Bestzeit zu knacken. Mit den erreichten 35:02 min fehlten ihm nur 3 Sekunden bis dahin!
Hilmar zeigte sich nach seinem Marathon in Mannheim bereits wieder gut erholt und lief mit 35:19 min ein überzeugendes Rennen. Dafür hatte er sich richtig professionell, in der ersten Startreihe des B-Laufes aufgestellt. Auch so kann man bei dem Andrang der vielen Läufer und reiner Nettozeit einige Sekunden gut machen. Irgend etwas scheint in Mannheim schief gelaufen zu sein, denn es gelang ihm bis auf 27 Sekunden an seine Bestzeit aus dem Jahre 2007 heran zu laufen.
Trotz seiner mittlerweile 70 Jahre lies es sich auch unser ältestes aktives Lauftreff-Mitglied
Alfred nicht nehmen erstmals beim Citylauf anzutreten. Nur wenige Tage nach seinem Geburtstag schaffte er es mit 45:40 Minuten souverän im 5:47 min/km Schnitt durch den strömenden Regen zu laufen und dabei so manch jüngeren hinter sich zu lassen. Respekt!
Im A-Lauf waren wir mit zwei Aktiven, nämlich
Eberhard und
Edgar vertreten. Während sich Eberhard aufgrund seiner stressigen beruflichen Situation bereits im Vorfeld keine großen Illusionen bezüglich einer guten Zeit machte, lautete die große Frage ob es unser Abteilungsleiter nach Platz 4 und 5 in den Vorjahren erstmals aufs Treppchen schaffen würde. In den Vorberichten der Lokalpresse war er ja zum erweiterten Favoritenkreis gezählt worden.
Zum Start des A-Laufes hatte der Regen etwas nachgelassen, aber dennoch war es wie in den vorherigen Läufen, insbesondere an der Spitzkehre an der Sandkirche, sowie am Wendepunkt in der Friedrichstraße, sehr glatt und rutschig. Hier hatte es auch schon mehrere Stürze gegeben. Eberhard hatte die falsche Schuhwahl getroffen. Ihm fehlte die nötige Bodenhaftung und er blieb mit 30:01 nur knapp über der 30 Minuten-Marke.
Edgar lief ein taktisches Rennen, nur im Hinblick auf die AK-Platzierung. In der zweiten Runde war einer seiner Hauptkonkurrenten zufälligerweise neben ihm und er hängte sich an seine Fersen. Zwischendurch testete er ihn einmal kurz an, aber dann lies er es auf den Endspurt ankommen. Fast gelang es ihm dabei - bis auf knappe 100 Metern - erstmals nicht von den schnellen Kenianer überrundet zu werden. In der finalen Runde ging er dann aus der Kurve Friedrichstraße/Luitpoldstraße kommend an seinem Widersacher vorbei und sicherte sich mit einem langen Spurt den 3. Platz in der Altersklassen-Wertung und damit den Sprung in die Geldränge.
Hier die
Ergebnisliste unserer Teilnehmer im Überblick. Interessant auch die Ergebnisliste des Veranstalters in Relation zum Alter für die
Frauen und die
Männer.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer zu ihren neuen Bestzeiten und den hervorragenden Leistungen! Und allen die bisher noch nicht beim HVB-Citylauf in Aschaffenburg gestartet sind sei gesagt, dass es sich um die schönste Laufveranstaltung hier in unserer Region handelt. Also merkt euch schon mal Freitag, den 07.05.2010 vor, dann geht es nämlich in die
15. Auflage dieses Laufklassikers!
16.05.2009 1. Ausdauerstammtisch am 14.05.2009
Mit einer Rekord-Teilnehmerzahl von !! 26 Läuern/innen !! startete der Lauftreff Mömlingen am Mittwoch, dem 13.05.2009 um 19.00 Uhr am Bienenstock (für Neulinge: so nennt sich unser Clubheim) zum gemeinsamen "Mittwochsjogg". Nur sehr wenige konnten sich daran erinnern, wann in den letzten Jahren so viele dem Ruf des Buchbergs gefolgt waren. Lediglich Bildmaterial aus den frühen 80ern deutet darauf hin, dass bereits früher derartige Teilnehmerzahlen erreicht wurden. Doch auch aus weniger sportlicher Sicht war der 13.05.2009 ein voller Erfolg. Denn an diesem Tag fand im Bienenstock der 1. Ausdauerstammtisch des Mömlinger Lauftreffs statt. An diesem Ausdauerstammtische, der übrigens am 12.08.2009 und am 04.11.2009 in die 2. bzw. die 3. Runde gehen wird, wollen wir uns 3-4 mal jährlich zusammensetzen um diverse Angelegenheiten (Wettkämpfe, Wanderungen, sonst. Veranstaltungen, organisatorisches usw.) zu besprechen.
Mit 26 Teilnehmern/innen platze unser Bienenstock fast aus allen Nähten. Kathrin hatte als Diensthabende für das leibliche Wohl gesorgt und Helmut, unser Getränkewart, hatte die Getränkedepots vollständig aufgefüllt.
Unser Abteilungsleiter Edgar ergriff das Wort und machte darauf aufmerksam, dass der Dienstplan für das Jahr 2009 noch sehr lückenhaft sei. Schnell hatten sich aus den Anwesenen noch freiwillige gefunden, die in den verbleibenden Monaten den Dienst im Lauftreff übernehmen werden. Erfreulich ist, dass auch die "Neuen" bereit sind sich hier einzubringen.
Als nächster Programmpunkt war unser 2. Mümlingtaler angesagt. Bisher sind bei Edgar nur 3 offizielle Meldungen eingegangen. Es ergeht auch der Aufruf an die Mitglieder des Lauftreffs, sich bei
Edgar (edmo21@gmail.com) anzumelden. Henning sucht nach Startnummern und in die weitere Organisation (Preise usw.) werden wir in den kommenden Woche einsteigen.
Der Vorschlag, eine gemeinsame Wanderung durchzuführen, wurde zwar angenommen, aber diese sollte doch besser als Winterwanderung im kommenden Winter stattfinden. Trotz allem besteht immer die Möglichkeit, sich auch kurzfristig zu einer "Sommerwanderung" zu verabreden. Gleiches gilt auch für eine gemeinsame Tour mit dem Mountainbike, da es zwischenzeitlich auch sehr viele Mountainbiker im Lauftreff gibt.
Für den Römerlauf am 24.05.2009 in Obernburg sind schon 17 Teilnehmer aus Mömlingen gemeldet. Neben den guten Leistungen die wir dort bestimmt erwarten können, ist bereits die Teilnehmerzahl mehr als erfreulich!
Am 21.06.2009 findet dann in Niedernberg der "Honischlauf" statt. Hier dürfte wohl der Asphalt zum Glühen kommen, wenn unsere Marathonis, die sich in den letzten Wochen ordentlich warm gelaufen haben, an den Start gehen. Bleibt bis dahin alle gesund und trainiert schön fleißig!
Eine Woche später, am 28.06.2009 findet in Münster-Altheim ebenfalls ein Volkslauf statt. Edgar, Peter und einige anderen waren dort in den letzten Jahren schon am Start. Es ist eine schöne, familiäre Veranstaltung bei der wir (bei vollständiger Besetzung mit unseren Top 5) bestimmt eine gute Chance auf die Mannschaftswertung und einen großen Pokal für unseren Bienenstock haben.
In den letzten Wochen und Monaten haben die Marathonläufer des Lauftreffs an 5 Marathons teilgenommen (natürlich fast jeder an einem anderen). Wie wäre es, wenn sich Interessenten einheitlich auf einen gemeinsamen Lauf einigen könnten? Das gemeinsame Training würd bestimmt Spaß machen und motivieren! Konkret wurde der Frankfurt Marthon am 25.10.2009 vorgeschlagen. Denkt drüber nach!
Weiterhin wurde angeregt, 15 Minuten vor dem eigentlichen Beginn unserer Lauftreffzeiten (Mittwochs 19.00 Uhr und Samstags 15.00 Uhr) eine Aufwärmgymnastik anzubieten. Dieser Vorschlag wurde von den meisten Anwesenden dankend angenommen. Aus diesem Grund wird ab dem 23.05.2009 jeweils Samstags und Mittwochs diese Aufwärmgymnastik angeboten werden.
Weitere News und Events findet Ihr regelmäßig auf dieser unserer Homepage!
Klickt regelmäßig rein und erzählt es weiter!
...... und immer locker bleiben :-)
14.05.2009 Mainz Marathon
Am Sonntag, den 10.05. waren wir mit einer kleinen Abordnung unseres Lauftreffs beim Marathon in Mainz vertreten.
Mario schaffte mit neuer persönlicher Bestzeit sogar die schnellste Zeit von allen Teilnehmern des Bayerischen Untermains. Auch
Walter gelang es seine intensiven Trainingsleistungen der letzten Monate umzusetzen und seine Bestzeit geradezu zu pulverisieren, während
Stefan wegen dem großen Trainingsrückstand kurzfristig zum Halbmarathon überlief. Hier der Originalbericht von Mario:
Am Samstag um 11 Uhr wurde ich von Stefan und Walter zuhause abgeholt und wir fuhren zusammen nach Mainz. Da wir uns am Wettkampfmorgen keinen Stress machen wollten, hatten wir uns entschlossen schon am Vortag anzureisen. Als wir unser Hotel,
das ca.1,5 km vom Startbereich entfernt lag gefunden hatten, suchten wir den kürzesten Fußweg zur Rheingoldhalle. Nachdem wir unsere Startunterlagen entgegengenommen hatten, verbrachten wir die Zeit bis zur Pastaparty damit, durch die Marathonmesse zu schlendern.
Als jeder seinen Teller Nudeln verspeist hatte, gingen wir zurück zum Hotel. Jetzt war erst mal ein Mittagsschläfchen angesagt. Nach Träumen von Bestzeiten und gut ausgeruht ging’s am Abend zum Italiener ganz in der Nähe. Dort gönnte sich jeder eine große Pizza
und ein alk.-freies Hefili. Da wir am Nachmittag den kürzesten Weg zum Start noch nicht gefunden hatten, probierten wir nach dem Essen noch mal unser Glück. Auf dem Rückweg zum Hotel stellten wir fest, daß unser Hunger doch größer war als die verspeiste Pizza. Gegenüber vom Hotel gingen wir dann zum nächsten Italiener und füllten die Löcher im Bauch mit einer weiteren Pizza bzw. Pasta auf.
Am Wettkampfmorgen um 7 Uhr gab’s bei mir im Zimmer ein leckeres Frühstück mit O-Saft, Kaffee, Tost, Marmelade, Bananen und danach ein Ultra-Starter-Getränk.
Um 8:30 Uhr liefen wir dann schon ganz aufgeregt Richtung Rheingoldhalle. In einer Seitenstraße zum Startbereich, in der sich glücklicherweise auch zwei Dixi-Boxen befanden, entledigten wir uns unserer langen Klamotten und liefen uns warm. Zehn Minuten vor Startbeginn kletterten wir über die Absperrgitter in unseren jeweiligen Startblock.
Um 09:30Uhr fiel der Startschuß und die Meute setzte sich in Bewegung.
Da ich mich im ersten Startblock ziemlich weit vorne befand, konnte ich gleich mein Tempo finden. Allerdings brauchte ich erst mal ca.10 km um mich locker zu fühlen. Ab km 5 war’s vorbei mit der Bewölkung und die Sonne lies die Temperatur rasch um mehrere Grad ansteigen. Ich lief wie Walter mit Flasche in der Hand, hatte aber zusätzlich noch den Trinkgürtel umgeschnallt. Auf dem Wendeabschnitt nach MZ-Weisenau kam mir Walter entgegen und wir klatschten uns ab. Mit einer HM-Durchgangszeit von 01:25:23/ Walter 01:32:37/ ging’s auf die zweite Runde erst mal über die Theodor-Heuss-Brücke nach Mainz Kostheim. Stefan hatte sich entschlossen nur den Halbmarathon zu laufen, da er aus Zeitmangel nur sehr wenig trainieren konnte. Er kam mit einer guten Zeit von 01:41:51 ins Ziel. Nach der zweiten Brückenüberquerung kam dann öfters recht böhiger Gegenwind auf, der einen ganz schön ausbremsen konnte. Ungefähr ab km 32 wurden langsam die Beine schwer und mein linker Oberschenkel schmerzte. Bei km 36/37 brachte ich die Beine kaum noch hoch und ich befürchtete bei jedem Schritt Krämpfe zu bekommen. Aber ich lief, angefeuert von den Zuschauern und der guten Stimmung an der Strecke verbissen weiter und kam dann sehr glücklich mit einer PB von 02:52:05 ins Ziel. Dort wartete ich mit Stefan auf Walter den wir kräftig anfeuerten. Er kam jubelnd mit einer neuen PB von tollen 03:16:12 ins Ziel.
Nach Brezeln, Bananen und Erdinger ging’s zurück zum Hotel duschen.Wieder in der Heimat angekommen gab’s nach dem tollen Tag noch ein leckeres Abschlußessen bei Lina.
Und jetzt freuen wir uns erst mal auf den Römerlauf !?
11.05.2009 6. Dämmermarathon in Mannheim

Am Mannheimer MLP - Dämmermarathon mit Halbmarathon waren wir in jeder Disziplin mit 2 Läufern vertreten. Dazu kamen noch als Gastläufer vom TV Hofstetten: Katja Lamß und Christian Adler, die für die Überraschung des Tages sorgten, indem Christian "seiner" Katja einen
Heiratsantrag im Ziel machte .
Hier zuerst der Originalbericht von Hilmar:
10 Wochen intensives Training und am Schluss doch enttäuscht!
Eigentlich sollte dieses Mal die 4 Stunden Grenze für die 42,195 km unterboten werden, doch es kam anders als geplant.
Die Fahrt zur meiner 5. Teilnahme und dem 4. Start (2006 ist der Mannheimmarathon kurz vor dem Start abgesagt worden) begann am Samstag Mittag um 13 00. Zusammen mit vier Helfern (Elfriede,Ramona,Lukas und Werner) oder auch Streckenposten fuhren wir über den Odenwald Richtung Mannheim. Dieses Mal parkten wir nur ca. 400 m vom Congresscentrum am Mannheimer Rosengarten und Wasserturm. Ich holte meine Startunterlagen ab und die vier Helfer erhielten ihren Einsatzbefehl. Jeder Helfer wurde mit einem weißen T-Shirt mit Aufschrift ORGATEAM, blaue Adidas Regenjacke (für alle Größe L) und einem Lunchpaket, was eigentlich für 3 Tage reichen konnte, ausgestattet.
Werner und sein Team sollten um 16:00 Uhr am "Waldhofstadion" sein und dort erhielten sie weitere Anweisungen.
Sie mussten mit Polizeihilfe ein paar Straßen absperren und für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgen.
Der Standort war bei km 3 und die Rollies, Inliner und Läufer waren im großen und ganzen noch flott unterwegs.
Nachdem die auch letzte Dame in immerhin 31 min den km 3 passiert hatte, hatten die Helfer Feierabend und konnten sich dem Betreuen der Halb- und Marathonläufern widmen.
Bei der Kleiderabgabe um 17:30 im Congresscentrum traf ich Hans Joachim Alexander (aus Erlenbach), Klaus und Walter Reis und dann auch noch Peter Nissen.
Pünktlich um 18:30 Uhr folgte der Start zum Marathon. Das Wetter war für meine Verhältnisse optimal. Beim Start hatten wir ca. 23° und es sollte den ganzen Abend trocken bleiben.

Meine Zeitvorgabe war 5 Min 25 Sek. je km. Am Anfang lief es sehr gut. 5 km 27:04 (Vorgabe 27:05) , 10 km 53:33 (V 54:10), 15 km 1 25:40 (V 1:26:40) 20 km 1:47:14 (V 1:48:20). Bei der Halbmarathon Zeit von 1:53:53 (V 1:54:10) fühlte ich mich immer so sehr gut. Dann ging es über eine 3 km lange Brücke hinüber nach Ludwigshafen. Ab 28 km spürte ich dann auch so langsam Anzeichen von leichten Krämpfen in meinen Unterschenkel und meine km Zeit wurde natürlich langsamer. Bei 30 km lag ich dann mit 2:46:46 ca. 3 Min. hinter meiner Vorgabe von 2:42:30. Doch ich hatte für die restlichen 12 km noch über 70 Minuten Zeit um mein Ziel zu erreichen. Nun wurde meine km Zeit schlagartig langsamer. Obwohl ich bis jetzt bei jedem Getränkestand reichlich getrunken und mir immer einen Becher Wasser zur Kühlung über den Kopf geschüttet hatte, wurden die Krämpfe in meinem Unterschenkel schlimmer und ich machte die ersten Gehpausen.

Bei 34 überholte mich Hans-Joachim mit einem lauten Ruf "Lauf Hilmar" doch bei mir ging fast nichts mehr. Ich versuchte noch mit meinen Armen Schwung in meinen Lauf zu bringen doch es brachte nicht mehr viel. Bei 36 km ging es wieder über die lange Brücke von Ludwigshafen nach Mannheim zurück und alle Marathonis quälten sich die letzten km bis zum Ziel.
Ich wollte nun ganz langsam die letzen 6 km laufen doch es ging nichts mehr. Sobald ich ein bisschen beschleunigen wollte bekam ich Krämpfe und musst stehen bleiben. Überholende Marathonläufer gaben mir Tipps und machten mir Mut weiter zu laufen. Kurz dachte ich darüber nach auszusteigen doch dem ASV wollte ich an diesem Abend nicht beitreten und so lief ich die letzten 6 km in 57 Min. Mitten auf der Brücke bei 38 km überholte mich Peter und rief "auf Mömlinger" doch es war umsonst. Kurze Beschleunigung und schon wieder ein Krampf.
Bei 41 km feuerten mich meine treuen Fans noch einmal an. Nach 4 Std. 27 Min hatte ich meinen 7. Marathon beendet.
Am Anfang überwog die Freude ins Ziel gekommen zu sein, doch heute einen Tag später bin ich doch von mir enttäuscht. Nun heißt es für mich zu regenerieren und die Trainingseinheiten erstmal auf ein normales Maß zurück zu fahren.
Ich möchte mich an dieser Stelle für alle Unterstützung und vielen Tipps von meinen Freunden und Freundinnen vom Lauftreff Mömlingen bedanken. Wir sind schon ein toller Haufen. Dank auch an meine Familie für das Verständnis und die Geduld mit mir.
Aber, nach dem Marathon ist vor dem Marathon und so wird der 8. Marathon bestimmt irgendwann auch dann kommen.
Und hier der Originalbericht von Klaus
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Der Marathonzweite Richard Chepkwony (KEN) gratuliert Klaus zu seiner hervorragenden Leistung
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Obwohl ich in der Vorbereitung noch nie so viel gelaufen war, hatte ich mir schon um die 1:45 vorgenommen.
Da ich keine Zeit bei der Anmeldung angegeben hatte, wurde ich in den letzten Startblock gesetzt.
Somit bin ich fast sechs Minuten nach dem Startschuss über die Startlinie gekommen und war dann
auch bei den entsprechenden Läufern.
Da ich die ersten KM-Schilder gar nicht gesehen hatte (Leute über Leute!), wurde ich bei KM-6 und einer
Zeit von rd. 33 Minuten etwas stutzig. Als ich dann bei KM-Stand 20 den Schnitt der ersten 6 KM ausgerechnet und
hochgerechnet hatte, war's dann zu spät. Ich bin zwar auch schon ab KM 6 konsequent etwas schneller
gelaufen, aber mehr ist halt für einen Nikolaus nicht drin.
Nicht dass jetzt jemand denk, "Ey, der hat das locker runter gespult". Nein, sonst wären so Kommentare von
Mitläufern wie "Hör mal wie der schon bei Kilometer drei schnauft", "Der schnauft ja wie die Monica Seles" und
dann bei KM 11 "Hallo, jetzt Lauf mal vorbei, ich halt das ja nicht aus mit deinem Geschnaufe".
Jetzt vermute ich, dass ich zwar genug trainiert habe, wenn ich aber die Atemtechnik umstelle, ich bestimmt
20 Minuten schneller laufen kann - ich werde dran arbeiten :-) und darf mich jetzt schon bei allen Beteiligten
bedanken, welche mit mir mit Ohrstöpseln trainieren.
Dass ich aber trotzdem unheimlich fertig war, sieht man an dem unvorteilhaften Bild, welches der ausgeruhte
Werner Schreck von mir im Ziel geschossen hat (und merke ich heute auch an meinem Muskelkater).
Würde gerne noch mehr schreiben, muss aber jetzt für den nächsten Lauf trainieren.......
03.05.2009 Starke Mannschaftsleistung
Der mittlerweile
31. Limeslauf in Großkrotzenburg ist etwas für Naturliebhaber. Er führt durch ein Naturschutzgebiet unweit der Hessisch-Bayerischen Landesgrenze und bietet eine landschaftlich schöne Strecke auf flachen Waldwegen. Neben dem Halbmarathon gibt es Läufe über 10 und 5 Kilometer, einen Schülerlauf über 1 Kilometer sowie zusätzlich eine Walking-Veranstaltung.
Eine kleine Läufergruppe des TV Mömlingen nutzte den Sonntag um dort über die 10-km Distanz ihre Frühform zu überprüfen. Durchwegs Jahresbestleistungen, ein souveräner Mannschaftssieg und die Erkenntnis, dass sich alle Läufer auf dem richtigen Weg befinden, waren die Resultate des Tages.
Edgar konnte seine Altersklasse M45 deutlich in 37:27 min gewinnen. Dies reichte für den 6. Gesamtplatz. Auf dem 13. Gesamtplatz mit 38:54 min kam
Stefan der damit den 5. Rang in der AK M45 belegte. Drei Plätze dahinter lief
Eberhard mit 39:30 min auf den 6. Rang in der AK M45 während
Jürgen mit 42:10 min und Rang 11 in der AK M45 auf dem 34. Gesamtplatz landete. Auch
Marcus war mit den erzielten 43:05 min durchaus zufrieden, zumal er mit dem 12. Rang in der AK M40 und Gesamtplatz 43 noch so manch jüngeren Teilnehmer hinter sich lies.
Unser Team des TV Mömlingen glänzte mit einer tollen Leistung, woraus am Ende in der Mannschaftswertung ein unerwartet souveräner Sieg mit fast 4 Minuten Vorsprung vor dem BSV Hanau resultierte.
29.04.2009 Hamburg Marathon
Zuerst lief´s gut, dann schlecht, dann wieder gut, dann leider wieder schlecht.
Eigentlich lief die Vorbereitung für den Hamburg Marathon für Frank und Peter zu Beginn recht gut. Die Motivation war da und die Geschichten über die tolle Stimmung in Hamburg machten alle so richtig neugierig. Wenn da nicht schon im Februar eine handfeste Grippe sowohl bei Frank als auch bei Peter für eine 2-wöchige Trainingspause und somit für den ersten Dämpfer gesorgt hätte. Für Peter ging es nach Grippe eigentlich ganz ordentlich weiter, da er sich problemlos in die Marathonvorbereitung von Edgar einreihen konnte. Frank hingegen hing die "Rotznase" auch nach der Erkältungspause wie die Pest im Nacken. Aber trainiert wurde trotzdem!
Die Vorbereitungsläufe in Kandel (da war Frank leider schon wieder erkältet) und Seligenstadt zeigten eindeutig in die richtige Richtung. Vorsichtige Hochrechnung prophezeiten so richtig gute Marathonzeiten. An Franks Horizont tauchte die 3:30er Grenze auf und Peter liebäugelte schon ganz intensiv mit einer Zeit unter der magischen 3 Stunden Grenze. So weit so gut!
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

. Pünktlich, genau 18 Tage vor dem Marathon, zog sich Peter beim (eigentlich recht lockeren) Intervalltraining eine Zerrung im rechten Oberschenkel zu. Dass Peter mit seinem Kummer nicht ganz so alleine ist, hat Frank sich dann spontan dazu entschieden, zwölf Tage vor dem Lauf eine 10-tages Kur mit einem leckeren Antibiotikum zu machen. Sein Hals stand nämlich zwischenzeitlich unter Eiter.
Um Hamburg nicht gänzlich abschreiben zu müssen wurde Peter pausenlos massiert und "getriggert" und hielt die Beine flach, und Frank nahm brav seine Pillchen und erkundigte sich beim Arzt, ob er den Lauf trotz der Medikamente angehen kann.
So kam es dann, dass die Reise nach Hamburg angetreten wurde und die Ankunft mit einem leckeren Bierchen im Biergarten gefeiert wurde. Eigentlich waren sich beide nicht so ganz sicher was daraus werden sollte. Frank musste seinen Familienangehörigen versprechen, vernünftig zu sein (ist ja auch besser so) und kein Risiko einzugehen. So wurde aus Franks Marathon ein angesagter Halbmarathon. Peter startete mit der Vorgabe unter 3 Stunden zu laufen und wartete ab, was wohl sein Oberschenkel dazu sagen würde. Der hatte dann wohl beim Halbmarathon bei 1:28:00 Std. keine Lust mehr und beendete mit heftigen Schmerzen Peters Vorhaben. Tja, das war dann die Aktion Hamburg Marathon von Frank und Peter. Schade eigentlich, es hatte so gut angefangen! Mal von der Laufmisere abgesehen war es trotzdem ein tolles Wochenende mit netten Leuten, tollem Wetter und super Stimmung auf der Strecke (zumindest bis km 21)!
..... heute ist nicht alle Tage, wir trainieren weiter, keine Frage !
28.04.2009 Einladungen
Am Montag, den 04.05.2009 um 19:30 Uhr findet in der Turnhalle in der Jahnstraße die diesjährige Jahreshauptversammlung des TV Mömlingen statt.
Nachfolgende Tagesordnungspunkte stehen auf dem Programm:
- Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
- Totenehrung
- Jahresbericht der Vorstandschaft
- Bericht der Kassenprüfer
- Entlastung Vorstand und Schatzmeister
- Neuwahlen
- Satzungsänderung
- Beitragsanpassung
- Auflösung der Abteilung Mümlingtal-Musikanten
- Termine
- Wünsche und Anträge
Weiter Anträge können schriftlich bis Donnerstag, 30.04.2009, in der TV-Geschäftsstelle, Alte Schulstraße 1, eingereicht werden.
Außerdem veranstalten wir vom Lauftreff auf vielfachen Wunsch in Zukunft jeweils vierteljährlich einen Ausdauer-Stammtisch. Dabei sollen von ALLEN Lauftrefflern aktuelle Themen besprochen, oder eventuell interessante Vorträge rund um den Ausdauersport stattfinden.
Beginnen wollen wir damit am Mittwoch, den 13.Mai, unmittelbar nach dem Lauftreff, im Bienenstock.
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme an beiden Veranstaltungen.
25.04.2009 Marathonsaison des TV Mömlingen eröffnet
Lange und intensiv hatte sich
Edgar auf sein Frühjahrs-Event vorbereitet. Wegen einerzweiwöchigen Virus-Erkrankung im Februar musste er leider seinen ursprünglich geplanten
März-Termin in Kandel verschieben.
Aber letzten Samstag, den 18.04. war es dann endlich soweit. Im Rahmen der deutschen
Meisterschaften über die Ultra-Distanz von 50 km startete unser Abteilungsleiter beim 16.
Internationalen Marathon in Hanau/Rodenbach.
Dabei erzielte er mit 2:54:05 h eine neue persönliche Bestzeit und blieb zugleich im siebten - von
mittlerweile acht gelaufenen - Marathonrennen unter der begehrten 3-Stunden-Schallmauer.
Die zahlreichen Glückwünsche von uns holte er sich dann am Samstag gleich nach dem Wettkampf
beim wöchentlichen Lauftreff-Termin im Bienenstock ab. Einen detaillierten Bericht
dazu findet man auf seiner
Homepage.
24.04.2009 Kurparklauf Bad König
Trotz vergessener Geldbörse und einigen Irrfahrten bei der Anreise gelang es den Brüdern
Walter und
Klaus am Samstag den 18.04. noch rechtzeitig an die Startlinie des Kurparklaufes in Bad König zu gelangen. Dabei hatte sich unser dritter Teilnehmer
Peter schon Sorgen um die beiden gemacht und bereits per Handy nach ihnen gefahndet. Dummerweiser hatte Walter sein Mobiltelefon aber in seiner Sporttasche im Kofferraum verstaut. Deshalb löste Klaus an einer auf grün schaltenden Ampel noch ein kleines Verkehrschaos aus, als er das Handy aus dem Kofferraum holte. Das ganze passierte in Michelstadt, dorthin hatte sich nämlich Bruder Walter auf der Suche nach Bad König verfahren.
Nachdem die beiden dann endlich in Bad König ankamen und Peter die Startgebühr für den mittellosen Klaus ausgelegt hatte, blieb sogar noch etwas Zeit um sich im immer stärker werdenden Regen einzulaufen.
Kurz nach 16 Uhr erfolgte dann der Startschuß. Walter lief alleine nach Gefühl seine Runden durch den Kurpark von Bad König. Er verspürte trotz des schlechteren Umfeldes im Vergleich zum Jügesheimer Osterlauf ein ganz anderes Lauffeeling. Am km 9 war er noch in einer Vierer-Gruppe unterwegs und wollte sich nicht auf einen Schlusssprint einlassen. Deshalb zog er ca. 700 m vor dem Ziel an und konnte die Gruppe tatsächlich auseinander sprengen. Dank einer 3:42 min auf dem letzten km konnte er so den „Gruppensieg“ erringen. Mit seiner Zeit von 39:06 war er total happy. Dies reichte zum 2. Rang in der Alterswertung, in der Gesamtwertung entsprach dies dem 9. Platz.
Eine Runde später kam dann Klaus Richtung Ziel gelaufen. Statt über die Ziellinie zu laufen drehte er aber vorher aus taktischen Gründen ab. Etwas später folgte dann Peter mit dem er dann gemeinsam über die Ziellinie lief. Peter konnte aus seinem Marathontraining heraus in 48:58 finishen. Dies entsprach dem 48. Gesamtplatz bzw. Platz 4 in der M45.
Klaus will sein wirkliches Leistungspotenzial noch nicht offenbaren, da er fast krankhaft von dem Gedanken besessen ist, Christiane in Obernburg beim Römerlauf zu bezwingen.
Deshalb ist diese Info auch absolut TOP SECRET !
Bitte niemanden weiter verraten ;-)
22.04.09 Laufbericht Griesheimer Stadtlauf Halbmarathon
Soeben erreichte uns der Original-Laufbericht von unserem Teammitglied
Walter der zusammen mit
Stefan und
Mario am 19.04. beim Stadtlauf in Griesheim war:
Um 7.00Uhr morgens trafen wir uns bei Mario zum Frühstück vor dem Wettkampf. Mario als guter Gastgeber bekannt, servierte uns Toastbrot, Brombeermarmelade ala Mutter und Kaffee. Wir ließen uns alles schmecken und besprachen noch mal unseren „Schlachtplan“ für den HM. Kurz vor der Abfahrt gab es noch ein UltraSports Starter-Drink, denn mehr Power kann ja nicht schaden. Wir kamen frühzeitig in Griesheim an um nicht in Stress zu verfallen.
Erstmal Toilette sagte ich zu Stefan und war schon verschwunden, danach wurde die Startnummer geholt und als letztes einen Rundgang um den Start/Zielbereich gemacht mit Zwischenstops auf dem WC. Gegen 9.20Uhr liefen wir ans Auto und da wir schon unser neues Laufshirt an hatten, brauchten wir uns nur noch zu entblättern.
Jetzt nur noch Warmlaufen und um 9.50Uhr kletterten wir über den Lattenzaun am Startbereich zur Startaufstellung. Start!!!
Ich hatte meinen Forerunner auf 7x3km und 1x100m programmiert, damit konnte ich genau den KM-Zeitschnitt auf 3KM im Auge behalten. Das war eine gute Entscheidung, da meine Abweichung im gesamten Halbmarathon nur 1-2sec +- pro Kilometer betrug und mich keine Pulswerte oder Zwischenzeiten beim Laufen behinderten.
Bei km 5 bekam ich den ersten Schock, ich sah Stefan 100m vor mir laufen. Wollte er das verwirklichen, was ich als Spaß empfand und er Edgar erzählt hatte, das er ca. mein Tempo laufen möchte. Zum Glück besann er sich nach einem ungeplanten Wasserlassen bei km 6, das sein Ziel sub1:35 ist und stellte sein Renntempo darauf ein.
Er finishte mit 1:33:54 und übertraf seine Erwartung bei weitem.
An dem Punkt an dem sich 10km-Lauf und HM teilten bekam ich den zweiten Schock, da plötzlich Mario neben mir auftauchte. Ich dachte erst er war auf der Toilette, da wir vor dem Rennen noch davon sprachen. Aber voller Wut erzählte er mir das er einem 10’ner Läufer folgte der sein Tempo lief und das HM-Abzweigschild übersah.
So lief er mit einer 37’er Zeit über die Ziellinie bevor er seinen Irrtum erkannte. Ein Fahrradfahrer wies ihm den Weg zurück bis an die HM-Strecke die er trotzdem noch sportlich in 1:24:07 meisterte. Man muss bedenken, das Mario 1,1km mehr gelaufen war. Zuhause schnitten wir die 1,1km in SportTracks heraus und kamen auf eine tolle virtuelle Bestzeit von 1:19:27, die meiner Meinung noch besser ausgefallen wäre, da er sich mit mir unterhielt und auch noch wütend über sich war.
Für mich ging es wie im Rausch weiter, da ich mich von km1 bis km15 bremsen musste, um meine Zeit 4:11min/km vom Vicsystem vorgegeben nicht zu unterbieten. Hier stellte ich staunend fest was Adrenalin bewirken kann. Zwischen km16-km18 passierte nicht viel, nur die Bremse lösen war angesagt um den Schnitt noch halten zu können. Von km19 an habe ich „drücken“ müssen um das Tempo zu halten, leider überholten mich zwei Läufer denen ich nicht folgen konnte, aber die noch in Reichweite waren. Als ich bei km20 den nächsten Atem in meinem Nacken spürte, überkam mich mein Ehrgeiz und holte noch mal alles aus mir heraus.
Ich erhöhte ca.500m lang noch mal das Tempo und konnte den Willen meines Verfolgers brechen. Auf der Zielgerade musste ich zu meiner Verwunderung feststellen, das ich keinen Endspurt mehr anziehen konnte. Der erste Lauf ohne Endspurt, schade da die zwei Läufer nur ca.3sec vor mir waren. Bei der Auswertung mit SportTracks wusste ich auch warum, ich lief die letzten 3km mit 95%HFmax und den gesamten Lauf mit 92%HFmax. Mit 1:28:24 lief ich glücklich ins Ziel ein, PB um 9min verbessert und mein Ziel sub1:30 deutlich unterboten.
Der Lauf in Griesheim ist für PB’s zu empfehlen, wir drei laufen nächstes Jahr wieder mit, das haben wir schon abgesprochen.
Bleibt nur „Herzlichen Glückwunsch an Walter und Stefan zur neuen pB“ zu ergänzen Für Marios nächsten Halbmarathon scheint diese ja ebenso geradezu programmiert. Bleibt nur zu hoffen, dass er sich nicht in 3 Wochen beim Marathon in Mainz verläuft...
21.04.2009 Das Ende bei den Wenden
Der TVM stellte 3 Teilnehmer am Burger Spreewaldmarathon, die am Sonntag bei frühlingshaftem Wetter und
winterlichen Temperaturen ca. 5 Minuten zu spät auf die Strecke geschickt wurden, weil ein Politiker zu lange herumredete.
Werner, der dort seinen letzten Innerdeutschen Marathon laufen wollte resignierte schon am Vortag vor der kalten Witterung und dem schneidenden Wind und meldete auf Halbmarathon um.
Durch die "vorbildliche" Organisation gelang es ein paar als Nordic Walker verkleideten Betrügern sich in das
Läuferfeld zu schmuggeln um sich einen Startvorsprung von 5 min. zu ergaunern.
Durch das Gehoppel über die Stöcke und das Umlaufen der teilweise sehr barocken Figuren piepste der Garmin von
Werner ab km 3 immer schon weit über 100 m vor dem Kilometerschild.
An einen flüssigen Start (1:50 min bis zur Startlinie) war nicht zu denken, aber ab km 3 und dann noch besser ab km 5, wo auch die 10 km Läufer des Feldes verwiesen wurden, ging es endlich vorwärts.
Ansonsten war es ein schöner Ausflug. Hotel, Frühstück, Sauna, Ureinwohner (= Wenden, Elbslawen) alles OK und nett, nur das Wetter wurde erst während dem Lauf unserer Laune angemessen und nach dem Zieleinlauf, direkt hinter 3 wirklich fetten Nordic Walkerinnen Rückseiten mit ihren Stickeln und Walkmännern (oder muss mam Walkmännerinnen sagen), wurde es, das Wetter, richtig schön.
Durch diese Ausbremsung im Zielschuss wurde es natürlich nichts mit dem Altersklassensieg, aber ein 2. Platz wurde es dennoch.
Über die genaue Zeit herrscht noch Ungewissheit, weil die Wenden gleich 2 verschiedene Chips eingesetzt hatten und Werner, der Dussel, zwar auf seine Uhr gedrückt hatte aber offensichtlich nicht kräftig genug oder was auch immer - und bei der ersten Frage nach der Laufzeit, bei einem Blick auf die Uhr merkte, dass er eigentlich ja noch immer renne.
Da waren dann 2:08 Stunden abgelaufen. Also nach groben Schätzungen war er so 1:45 Stunden unterwegs. Davon brauchte Werner für die ersten 2 km wegen der Nordic Walker(innen) = (undiszipliniertes Pack) fast 14 min. Dann hat er nicht mehr auf die Uhr geguggt, weil er bei seinem letzten Marathon ja locker und unverkrampft laufen wollte.
Jürgen lief ein beherztes Rennen und finishte nach Brutto 3:15:35 mit einem kleinen Schluck "Erdinger Alkoholfrei" seinen x-ten Marathon mit guter Laune.
Die dritte im Bunde ist
Monika, die allerdings wegen einer Bindehautentzündung nur bei der Walkingtour über 10 km mitwanderte und, wie es sich gehört, im richtigen Starterfeld losging und ohne Probleme das Ziel erreichte.
21.04.2009 Lauftreffler beim Osterlauf in Jügesheim
Nicht zum Ostereier suchen, sondern um seine aktuelle Form in der neuen Altersklasse zu testen, reiste
Walter am Ostermontag, den 13.04. nach Jügesheim. Dort fand der mittlerweile 32. Osterlauf, auf der bekannt schnellen Strecke statt. Walter hatte sich für die 10 km-Distanz entschieden, aber die Anreise hätte sich der Neu-M50-er sparen können. Nach Originalaussage kam er auf den ersten Kilometern überhaupt nicht so richtig auf Touren. Erst gegen Ende des Rennens lief es rund, aber da war eine gute Zeit nicht mehr möglich. Ob es am fortgeschrittenen Alter, oder am eventuell zu üppig gefüllten Osternest lag ist nicht bekannt. Mit Gesamtplatz 38 und den erreichten 40:34 min war er auf jeden Fall nicht zufrieden, obwohl er damit auf den 4. AK-Platz in der M50 kam.
Erst kurz zuvor, am Ostersonntag hatte sich
Achim zu seiner Premiere über die 25 Kilometer entschlossen. Dabei war er zusammen mit unserem Lauftreff am Samstag noch recht flott auf der anspruchsvollen 12-er Buchbergrunde unterwegs. Sein Ergebnis lautete 2:02:51 h was Gesamtplatz 136 und den 41. Rang in der M40 bedeutete. Im nachhinein wäre vielleicht sogar eine Zeit unter 2 Stunden drin gewesen, aber aus Respekt vor der Distanz lief er die ersten Kilometer zu verhalten an. Macht allerdings nicht, da für ihn als
Rookie sowieso eine Bestzeit vorprogrammiert gewesen war.
Beim durchsehen der Ergebnisliste taucht auf Gesamtplatz 232 mit Horst Hartlaub ein weiterer alter
Bekannter auf. Mit den erreichten 2:14:45 h landete er auf dem 47. Rang in der M45.
16.04.2009 Erneut Nachwuchs im Lauftreff
Seit dem letzten Sonntag im Februar, ist in der Bergstraße in Mömlingen bei der Familie Weis alles anders. Denn an genau diesem Tag um 19:08 Uhr kam nach langer Vorbereitungszeit der kleine Levin Reinhard zur Welt. Mittlerweile hat er das Krankenhaus verlassen und bei dem schönen Wetter sieht man die stolzen Eltern Selma und
Gerold des Öfteren mit dem Kinderwagen durch Mömlingen flanieren. Dass das Sonntagskind mit seinen 3420 Gramm auf 51 Zentimetern verteilt, seine Eltern ganz schön auf Trab hält weiß wohl jeder der schon einmal in dieser Lebenssituation war.
Wie es sich gehört, hat Gerold seinen Nachwuchs in unserem Lauftreff nicht nur kräftig nass gemacht, sondern ihm auch schon eine eigene Strecke gewidmet. Der Kasten Bier dafür ist mittlerweile schon vernichtet, jetzt wartet der junge Vater natürlich darauf, dass wir ihn auf seinem „Levin-Weg“ gemeinsam begleiten.
Die komplette Abteilung freut sich mit den überglücklichen Eltern und gratuliert sehr herzlich.
09.04.2009 Engelberglauf in Großheubach
Nicht nur nach Seligenstadt an das Mainufer, sondern auch auf den Engelberg bei Großheubach sind am Sonntag den 05.04. vereinzelte Lauftreffler ausgeschwärmt. Laut Originalaussage von
Walter, einem der zwei Teilnehmer stellten sich nur echte „Strongmänner“ bzw. reifere Läufer jenseits der 50 den wahren Herausforderungen dieses Gebirgslaufs. Weiter berichtet Walter, dass sich
Stefan - unser zweiter Teilnehmer - durch einen Highspeed-Warmup vor der versammelten regionalen Laufelite gleich einen gehörigen Respekt verschafft hat. Es wurde sogar gemunkelt, dass daraufhin mancher der Konkurrenten mit einer Ummeldung auf eine andere Distanz geliebäugelt hätte. Allerdings handelt es sich hier nur um Gerüchte, bekannt wurde kein Einzelfall ;-)
Im Rennen selbst erzielte Stefan mit 45:59 min auf der sehr anspruchsvollen Strecke, den 5. Rang in der M35 und kam damit auf den 29. Gesamtplatz.
Unser weiterer Alpinläufer Walter, präsentierte sich zum ersten mal in der für ihn neuen Altersklasse M50. Er hatte sich mit einer mehrwöchigen Kreuzfahrt in der Karibik und einem Trainingslager in Florida intensiv auf dieses Highlight vorbereitet. Dass es auch mit wohlgenährtem Urlaubsgeschwür ganz ordentlich funktioniert, bewies er mit seiner Zeit von 42:02 min. Dies entsprach dem 9. Gesamtplatz und dem 2. Rang in seiner Altersklasse.
Unbestätigten Gerüchten zufolge soll am kommenden Osterwochenende auch sein Bruder
Klaus erstmals in die Wettkampfsaison eingreifen. Auf dieses Ergebnis sind wir sind alle schon sehr gespannt, da Klaus schon seit Wochen ein Zusatztraining am Sonntagmorgen und Montagabend einlegt.
Der Engelberglauf selbst ist eine wirklich gelungene Veranstaltung in einem engagierten, begeisternden Umfeld. Wer allerdings meint, das
Kloster Engelberg läge oben auf dem Berg, der fährt wahrscheinlich auch ins Death Valley zum Skilaufen.
08.04.2008 Stefan Weis beim Strongman in Weeze
Obwohl er hier noch gar nicht offiziell vorgestellt wurde machte
Stefan Weis - einer unserer jüngsten Neuzugänge - bereits mit dem StrongmanRun auf sich aufmerksam. Zu unserer Truppe stieß der 35-jährige Eisenbacher, durch Empfehlung seines Schwagers
Walter, der ihn mit zu unserem Silvesterlauf nahm. Da die Chemie sofort stimmte, schloss er sich unmittelbar unserem Verein an. Allerdings wusste fast niemand von seiner Anmeldung beim Strongman, wo man einen der 7000 limitierten Startplätze nur mit viel Glück bekommt.
In Weeze hatte es die Nacht vor dem Start am 29.03.2009 fast durchgehend geregnet. Also ideale Bedingungen für die 18 km-Strecke, gespickt mit 32 Hindernissen. Vor 30.000 Zuschauern und zusammen mit 6000 Teilnehmern, davon die Mehrheit verkleidet, kam er sich fast vor wie auf einer verspäteten Faschingsveranstaltung. Bereits 200 m nach der Startlinie kam die erste Engstelle und das Feld staute sich so zurück, dass Stefan für den ersten Kilometer 17 min brauchte. Die meisten standen oder gingen, an laufen war nicht zu denken.
Der Laufuntergrund war hier so schlecht, dass man aufpassen musste wo man hintrat um sich nicht zu verletzten.
Im Anschluss kamen auf dem ehemaligen Militärgelände die ersten Hindernisse, mehrere mit Gras bewachsene Bunker. Die steilen Rampen trieben den Puls schnell nach oben. Durch den Wald und den ersten Schlamm, ging es hinein in eine stockdunkle Halle mit Volksmusik. Unter Drahtbarrieren hindurch, anschließend über eine acht Meter hohe Halle mit einem zwei Meter tiefen Sprung, voll in den Matsch. Unter dem Beifall von mehreren tausend Zuschauern in eine große Grube, durch Schlamm und weichen Sand, Hügel rauf und runter und wieder unter Draht hindurch, bis zur Krönung, einem 6° kalten See mit mind. 30 m Durchmesser der durchschwommen werden musste.
Viele Teilnehmer gingen jedoch am Rand entlang. Gleich danach kam noch ein Teich, in dem man wieder bis zum Hals im Wasser stand. Anschließend noch ein Kilometer mit zwei hohen Mauern aus Strohballen und "schon" hatte Stefan die erste Runde absolviert.
Die zweite Runde war eigentlich identisch, bis auf das hohe Hindernis, welches zu diesem Zeitpunkt gesperrt war. Die Feuerwehr war im Einsatz und führt gerade die ersten Höhenrettungen durch. Auf der zweiten Runde sind sah man immer wieder Teilnehmer denen es nicht mehr gut ging, oder die ausgestiegen waren. Der Strongman forderte seinen Tribut von denen die zuviel wollten. Nicht umsonst nennt man ihn auch den "härtesten Lauf Deutschlands". Die Rettungskräfte können sich nicht über zuwenig Arbeit beklagen. Nichts desto Trotz sind bis heute bereits wieder über 5900 Voranmeldungen für 2010 eingegangen. Ein Video findet man übrigens
hier.
Nach 2:48 h kam Stefan auf Platz 2055 glücklich, zufrieden und unverletzt ins Ziel. Joey Kelly war gerade einmal 42 Minuten schneller. Der letztjährige Sieger Knut Höhler konnte in unbeschreiblichen 1:33:54 h seinen Titel erfolgreich verteidigen.
Wer jetzt allerdings dachte Stefan würde die Beine hochlegen hatte sich getäuscht, der "Strongmen" befindet sich nämlich in der direkten Vorbereitung für den Marathon in Mainz und war am Sonntag schon wieder beim Engelberglauf im Einsatz. Bericht folgt...
07.04.2009 Deutsche Polizeimeisterschaft im Crosslauf
Mit ihrem hervorragenden 2. Platz bei der Bayerischen Polizeimeisterschaft im Februar, hatte sich Kathrin Hornung für die Deutsche Polizeimeisterschaft im Crosslauf qualifiziert. Leider konnte sie sich aufgrund von anhaltenden Verletzungsproblemen nicht optimal vorbereiten. Doch wer sie kennt, weiß dass sie nichts unversucht lässt und unter dem Motto dabei sein ist alles, nahm sie das Wagnis auf sich. Heute ist ihr Originalbericht eingetroffen:
Am 26.03.2009, eine Woche nach Frühlingsbeginn, fanden in Güntersberge im Harz/Sachsen-Anhalt, die 14. Deutschen Polizeimeisterschaften im Crosslauf statt.
Wegen Knieproblemen, die mich bereits Anfang März aus dem Training geworfen haben, war ich zwar nicht gerade in Topform, aber nach wie vor optimistisch. Mein Alternativtraining bestand aus Fahrradfahren, Aquajogging, Krankengymnastik und Orthopädenbesuchen.
Am 25.03.2009 erwartete uns eine sagenhafte Winterlandschaft in Ostdeutschland (10 cm Neuschnee!) Am Abend und in der Nacht schneite es ununterbrochen.
Am Wettkampfmorgen setzte bereits Tauwetter ein und verwandelte die weiße Pracht in ein rutschiges Abenteuer. Spikes mit mind. 15 mm Länge wurden empfohlen!
Mit wirkungsvollen aber dennoch legalen Schmerzmitteln intus machte ich mich auf dem Weg zur Strecke. Mein Ziel war: durchlaufen und möglichst in der erste Hälfte zu landen!
Der Langstreckenlauf (5,4 km - 3 große Runden) begann erst um 12:30 Uhr. Mit mir gingen noch 47 weitere Läuferinnen an den Start. Nach dem Startschuss sind bereits die Ersten den Berg (drei je Runde) in einem ultraschnellen Tempo hochgerannt und haben somit das Läuferfeld entzerrt.
Von Mitte erster, bis Ende zweiter Runde belegte ich einen Platz unter den Top Ten (es war zwar nur der 9. aber immerhin!:-) Anfang der dritten Runde verspürte ich plötzlich ein Taubheitsgefühl im rechten Knie. Soll das jetzt das Ende gewesen sein?! Ich schaltet zwei Gänge zurück und ließ mich mehr oder weniger freiwillig von 9 Mädels überholen. Nach 22:41,1 hatte ich schließlich das Ziel erreicht und landete auf Platz 18. Meine bayerischen Kolleginnen kamen auf Platz 14 und 23.
Die schnellste Zeit lag bei 19:47,9 (die Kollegin rennt wohl regelmäßig Verbrechern nach!) und die langsamste bei 28:08,0 (die Kollegin bevorzugt wohl eher die gemütlichere Fußstreife;-)
Ach ja, nach einer Sektdusche war auch mein Knie wieder einsatzbereit;-)
Dem ist eigentlich nur „Ziele erreicht“ hinzuzufügen. Wie gering der Abstand zu den Top 10 war zeigt ein Blick in die
Ergebnisliste. Wie hätte dies wohl ohne den deutlichen Trainingsrückstand und der gesundheitlicher Einschränkung ausgesehen?
Wir wünschen natürlich alle gute Besserung und hoffen, dass unsere Nachwuchshoffnung ihre Knieprobleme möglichst bald in den Griff bekommt. Also Kathrin, kuriere dich erst mal richtig aus bevor du wieder angreifst. Dann klappt es neben der Verbrecherjagd, sicherlich auch mit der Verwirklichung deiner sportlichen Ziele.
05.04.2009 25 km Mainuferlauf Seligenstadt
Am Sonntag schälten sich Frank Specht und Peter Stegmann in den frühen Morgenstunden aus dem Bett, um in Seligenstadt die 25km Strecke in Angriff zu nehmen. Bei der Anmeldung stellte sich erfreulicherweise heraus, dass es auch Stefan Oefelein nicht in den Federn gehalten hatte und auch er seinen Frühsport nach Seligenstadt verlegt hatte.
Die äußeren Bedingungen hätten nicht besser ein können! Kaum Wind, eine "fast brettebene" Strecke und ca 12° bei wolkenlosem Himmel. Pünktlich um 9:15 Uhr ging es los. Zuerst 7,5km mainaufwärts - Wendepunkt - und 7,5km zurück zum Start, dann weitere 5km mainabwärts - Wendepunkt - und 5km zurück ins Ziel. Jeder Kilometer war genau markiert, so dass die Splits genau gestoppt werden konnten. Die Elite setzte sich gleich nach dem Start vom Rest des Feldes ab und machte mit Zeiten im Bereich von 1:26 Stunden die Sache unter sich aus.
Trotzdem können sich die Zeiten unserer "Lauftreffler" mehr als sehen lassen. Frank Specht verbesserte seine Zeit aus 2008 (2:03:51) gleich um mehr als Sieben Minuten. Stefan Öfelein konnte zwar an seine Zeit aus 1988 (1:37:33) nicht anknüpfen, war aber mit gelaufenen 1:43:28 Stunden mehr als zufrieden. Peter Stegmann konnte bisher noch keine Zeit über die 25km Distanz nachweisen, doch mit 1:36:55 Std erreichte er einen respektablen 3. Platz in der M40 und kann sich gemeinsam mit Frank Specht auf seinen Marathon am 26.04.2009 in Hamburg freuen.
03.04.2008 Test-Wettkampf in Eschollbrücken
Langsam schreitet die Saison voran und für einige unserer Lauftreffler - die sich in der direkten Vorbereitung auf ihren Frühjahrs-Marathon befinden - wird es Zeit die Form in einem Test-Wettkampf zu überprüfen. Am Sonntag den 29.03. war es soweit.
Edgar machte mit dem 25 Kilometerlauf in Eschollbrücken den Anfang. Nach seinem Trainingsplan eigentlich eine Woche zu spät, aber vorher war leider kein passender Termin in der näheren Umgebung zu finden.
Der Wettkampf war ihm von einem Arbeitskollegen empfohlen worden, der dort schon den alljährlichen Ultra-Marathon über 50 km gelaufen war. Es handelte sich um einen Rundkurs über 5 Kilometer auf dem bereits um 9 Uhr 81 Teilnehmer des 50 km-Laufes gestartet waren. Zwei Stunden später, gegen 11 Uhr wurde das restliche Feld auf die 25-km Distanz geschickt.
Schon wenige Meter nach dem Start im Stadion kam die Erste von zahlreichen engen Kurven, der unmittelbar die Nächste folgte, bevor es hoch auf einen Damm ging. Dieser kurze Streckenabschnitt war mit einer Linie markiert, da hier Gegenverkehr herrschte. Auf der Dammkrone hatten die Veranstalter zum Teil Rinnen gezogen, damit das Wasser der zahlreichen Regenpfützen ablaufen konnte. Kurz vor Kilometer 2 endete die Runde auf dem Damm und nun ging es im Zickzackkurs durch den Wald. Die Krönung war jedoch ein schmaler Singletrail, bei dem das Überrunden teilweise zum Abenteuer wurde. Über einen holprigen Feldweg ging es wieder zurück Richtung Stadion. Dort angekommen wurden die fehlenden Meter der 5 Kilometer-Runde dadurch ausgeglichen, dass man zuerst an den Außenseiten des Sportplatzes entlang und schließlich in einer spitzen 45°-Kurve diagonal über den Platz laufen musste.
Sicherlich keine Strecke auf der Bestzeiten erzielt werden können, zumal sich das Feld der insgesamt 256 Teilnehmer deutlich auseinanderzog und somit für die schnelleren Läufer permanente Überrundungen angesagt waren.
Dies musste auch Edgar an diesem Tag erfahren, der zwar bis kurz vor dem Ziel noch auf Platz 3 lag, aber gegen Ende des Rennens Tribut zollen musste. Frustriert lief er nach 1:40:51 h auf dem 6. Gesamtplatz und dem 2. Platz in der Altersklassenwertung ins Ziel.
Lauf-News war vor Ort und schoss zahlreiche Bilder, die unserem Abteilungsleiter freundlicherweise zur Veröffentlichung in seinem
Bilderalbum zur Verfügung gestellt wurden. Die
Ergebnisliste ist bereits online und
hier und
da findet man interessante Berichte zu der Veranstaltung. Im
LaufReport sogar mit namentlicher Erwähnung.